April 2008

Schweiz gehört zu den innovativsten Ländern

Die Schweiz ist nach wie vor eines der weltweit innovativsten Länder. Im jüngsten European Innovation Scoreboard der EU-Kommission liegt die Schweiz analog zum Vorjahr auf dem zweiten Rang, hinter Schweden und vor Finnland, Israel, Dänemark und Japan.

Gut schneidet die Schweiz vor allem im Bereich der privaten Forschung und Entwicklung (F&E) ab. Die Ausgaben in diesem Sektor sind in Prozent des Bruttoinlandproduktes die dritthöchsten in Europa. Auch das schweizerische Engagement für F&E insgesamt, also für die privaten und öffentlichen Investitionen zusammen, ist europaweit eines der grössten. Zudem gehört die Schweiz zu den europäischen Ländern, die am meisten für zukunftsträchtige Technologien aufwenden. Investitionen in F&E gelten gerade in einer Wissensgesellschaft als wichtiger Wachstumsfaktor.

Einen Spitzenplatz belegt die Schweiz auch bei der Zahl der Patente pro Million Einwohner. Europaweit führt sie die Rangliste sowohl in der Kategorie «EPO-Patente» (beim Europäischen Patentamt angemeldete Patente), als auch in der Kategorie «USPTO-Patente» (beim US-Patentamt angemeldete Patente) und bei den trilateralen Patentanmeldungen (Patentanmeldungen beim Europäischen, US- und Japanischen Patentamt) an. Die Zahl der Patente gilt als Innovationsindikator und wichtiger Innovationsstimulator.

Das European Innovation Scoreboard ist eine vergleichende Analyse der Innovationsleistungen aller europäischen Länder, Israels, der USA, Kanadas, Australiens und Japans. Auf der Grundlage von 25 Einzelindikatoren in den Bereichen «Innovationsimpulse», «Wissenserzeugung», «Innovation und Unternehmen», «Innovationsaktivitäten» und «Geistiges Eigentum» wird der Innovationsgrad dieser Länder ermittelt.


www.proinno-europe.eu
 

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