Medizintechnik

Nicht zufällig entstehen in der Greater Zurich Area so viele Weltklassepatente für Medizintechnik wie nirgendwo sonst in Europa. Technologieführer wie Roche Diagnostics, Zimmer Biomet, Stryker, Hamilton, Sonova, Cardinal Health oder DePuy Synthes (Johnson&Johnson) betreiben hier Hauptsitze oder Forschungs- und Produktionsstätten. Sie schätzen das grosse Reservoir an internationalen Fachkräften, die F&E-Kooperationen mit führenden Universitäten und Start-ups, den Schutz des geistigen Eigentums und die unternehmensfreundlichen Rahmenbedingungen. Welche Erfolgsgeschichte möchte Ihr Medtech-Unternehmen von der Schweiz aus schreiben?

Die Schweiz gilt als einer der weltweit wichtigsten Standorte in der Medizintechnik. Der Wirtschaftsraum Zürich trägt massgeblich dazu bei. Tatsächlich gibt es im internationalen Vergleich keinen anderen Standort, an dem die Medizintechnik zum gesamten Bruttoinlandsprodukt und zur erwerbstätigen Bevölkerung einen so hohen Stellenwert einnimmt. Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften, erstklassige Hochschulen und Forschungseinrichtungen wie etwa die Universität Zürich (UZH), das Universitätsspital Zürich (USZ), die ETH Zürich und nicht zu vergessen die renommierte Universitätsklinik Balgrist sind attraktive Pluspunkte. Hier forschen führende, international anerkannte und bekannte Mediziner aber auch Entwickler und Programmierer daran, Erkrankungen des menschlichen Bewegungsapparats zu verringern oder komplett zu beseitigen.

Ein Beispiel einer erfolgreichen Industrie-Akademie Kooperation ist die Zusammenarbeit der UZH Klinik Balgrist und der Medtech Firma HOCOMA. Gemeinsam entwickeln sie robotische und sensorbasierte Geräte in der sogenannten funktionellen Bewegungstherapie. Die Firma hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich zum Weltmarktführer entwickelt.

Arztpraxen, Physiotherapeuten, Rehabilitation oder sogar Fitnessstudios arbeiten ganzheitlich zusammen, damit der Patient eine moderne und individuelle Versorgung geniessen kann.
Daneben setzt sich die Medizintechnik im Wirtschaftrsaum Zürich unter anderem auch für einen schnellen Patienten-Zugang zu Innovationen und für immer bessere Qualität ein, damit die Schweiz weiterhin ein attraktiver und erfolgreicher Arbeits- und Forschungsplatz bleibt.

Dank des schweizer Erfindergeistes sind neuartige Produkte der Medizintechnik am Weltmarkt begehrt. Laut dem Unternehmen Swiss MedTech machen die Top-10-Importländer 85% aller Medtech-Importe aus. Dabei steht die USA an erster Stelle, gefolgt von Deutschland und den Niederlanden. Mehr als die Hälfte (55%) aller Schweizer Medtech-Produkte werden aus den USA und Deutschland importiert.

Hohe Dichte an Medtech-Unternehmen in der Greater Zurich Area

Die Medtech-Industrie umfasst 12 Hauptanwendungsbereiche. An der Spitze stehen  Unternehmen, die Materialien für den Krankenhausbedarf, Orthopädie, Rehabilitation, Prothetik, Orthetik herstellen. Das Schlusslicht bilden Hersteller für Wundversorgung und für den Anwendungsbereich Diabetes und Hals-Nasen-Ohren.
Vom Pflaster über Hörgeräte, Herzschrittmacher oder Laborgeräte für Orthopädie und Pflege bis hin zu Krankenhausausstattungen wird also alles hergestellt.

Der Grossraum Zürich verfügt somit über eine hohe Dichte an Medtech-Unternehmen, die die gesamte Wertschöpfungskette abdecken. Alle arbeiten daran, weltweit die Lebensqualität mit Hilfe medizinischer Technologien zu verbessern und eine optimale Patientenversorgung zu garantieren.

Im Vergleich mit sieben führenden europäischen Wirtschaftsstandorten entstehen im Wirtschaftsraum Zürich deshalb auch am meisten Patente in der Medizintechnik - sowohl was die Menge als auch die Qualität (Weltklassepatente) angeht. (Quelle: BAK Economics)

Insgesamt befinden sich in der Schweiz rund 1400 Medizintechnikunternehmen. Diese schaffen über 58’000 Arbeitsplätze. Der Grossteil der hochspezialisierten Hersteller, Lieferanten und Händler befindet sich in der Greater Zurich Area.

Zu den Top Medtech- Unternehmen gehören u.a. Biotronik, Cardinal Health, Convatec, DePuy Synthes (Johnson & Johnson), Hamilton, Medtronic-Covidien, Nobel Biocare, Roche Diagnostics, Sonova, Smith & Nephew, Stryker, Tecan, VirtaMed, Qiagen  Ypsomed und Zimmer Biomet.

Warum der Wirtschaftsraum Zürich für Medizintechnik?

Der Grossraum Zürich ist einzigartig. Wissen und Erfahrungen werden innerhalb einzelner Forschungs-Abteilungen aber auch zwischen den unterschiedlichen Firmen und Institutionen ausgetauscht. So entsteht eine bemerkenswerte Symbiose guter Zusammenarbeit in der Schweizer Medtech-Branche.

Universitäten und Technologie-Institute bieten beispielsweise verschiedene spezialisierte biomedizinische Masterstudiengänge und Promotionsprogramme an und Spitäler oder Unternehmen aus verwandten Industrien kooperieren.  

Somit verbindet die Medizintechnik akademisches Wissen mit technischem Know-how und handwerklichem Können. Dieser Austausch von Kommunikation fördert gezielt Innovationen. Dazu profitiert die Medizintechnik-Branche auch von der Medizinbranche und kleineren Technologie-Unternehmen.

Diese sogenannten Mikro-Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden teilen ebenfalls hochspezialisiertes Know-How mit der Medtech-Branche. Dadurch entstehen wieder neue Möglichkeiten wie etwa Neugründungen von spezialisierten Firmen oder Übernahmen.

Innovation durch Zusammenarbeit

Innovationen können nur dann etwas bewirken, wenn sie sicher, effektiv und einsetzbar sind. Da die Digitalisierung viele neue Formen von Medizintechnik hervorbringt, arbeiten die Medtech-Unternehmen in der Greater Zurich Area mit Beteiligten zusammen, um durch Partnerschaften und gemeinsames Wissen neue Wege zu gehen und bestmögliche Ergebnisse zu schaffen.

International ausgerichtet

Die Schweiz ist ein prosperierendes und wirtschaftlich liberales Land mit einer hervorragenden Infrastruktur. Exzellent ausgebildete Fachkräfte und vergleichsweise niedrige Steuersätze bieten dazu gute Rahmenbedingungen für internationale Unternehmen. Das generell niedrige Steuerniveau für Unternehmen und - je nach Kanton - auch für die dort lebenden Menschen ist ebenfalls ein attraktiver Pluspunkt.

Greater Zurich Area - Technologiestandort an der Spitze

Die unmittelbare Nähe zu einem der weltweit wichtigsten Finanzplätze schafft vor allem für neue Firmen attraktive Bedingungen. Unterschiedliche Finanzierungen wie etwa Venture Capital oder Private Equity Funds sind in der Greater Zurich Area verfügbar. Hinzu kommen angesehene Universitäten, die auch internationale Studenten und zukünftige Top-Fachkräfte anziehen. Ausserdem verfügt die Schweiz über ein sehr gutes duales Bildungssystem und profitiert von der Mehrsprachigkeit vieler Experten. Im Vergleich zu anderen  Medtech-Standorten sticht die Schweiz heraus.

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