Zürich - Der Zürcher Technologiekonzern ABB geht eine Partnerschaft mit dem japanischen Schwerindustrieriesen Kawasaki Heavy Industries ein. Der Fokus liegt auf einer gemeinsamen Strategie bei kollaborativen Robotern.

Sowohl ABBals auch Kawasaki Heavy Industries gelten als Vorreiter bei kollaborativen Robotern, sogenannten Cobots. Dabei handelt es sich um Roboter, die gemeinsam mit Menschen arbeiten können. ABB hat mit YuMiden weltweit ersten Cobot entwickelt. Und auch der Cobot duAro von Kawasaki hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Beides sind Roboter mit zwei Armen – auf solche wollen sich die beiden Firmen im Rahmen ihrer am Montag angekündigten Partnerschaft fokussieren.

Bei der Partnerschaft geht es nicht darum, gemeinsam Roboter zu bauen. Die beiden Unternehmen wollen Menschen für die grosse Bedeutung von Cobots für die Arbeitswelt der Zukunft sensibilisieren. Auf dem Plan stehen etwa Kooperationen mit Entscheidungsträgern und Nichtregierungsorganisationen.

„Neben den Technologien, die hinter kollaborativen Robotern stehen, gibt es auch einen grossen Bedarf für innovative Vorgehensweisen bei der Zusammenarbeit und der Entwicklung von gemeinsamen Strategien in den Bereichen Sicherheit, Programmierung und Kommunikation“, lässt sich Per Vegard Nerseth, Chef der Abteilung Robotik bei ABB, zitieren.

Yasuhiko Hashimoto, Managing Executive Officer und General Manager der Robotik-Division bei Kawasaki, weist zudem darauf hin, dass kollaborative Roboter insbesondere vor dem Hintergrund der alternden Gesellschaft eine wichtige Rolle einnehmen werden. ssp

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