Baar ZG - CorFlow Therapeutics entwickelt eine Technologie, mit der die mikrovaskuläre Obstruktion nach einem Schlaganfall erkannt und besser behandelt werden kann. Swissmedic hat die Technologie nun für erste klinische Studien an Menschen zugelassen.

CorFlow Therapeutics hat eine Technologie zur Erkennung und Behandlung der mikrovaskulären Obstruktion (MVO) nach einem Schlaganfall entwickelt. Die MVO ist eine typische Begleiterscheinung eines akuten Infarktes und geht mit einer verschlechterten Prognose einher. Das Unternehmen aus der Greater Zurich Area darf seine Technologie nun im Rahmen einer dreiteiligen klinischen Studie erstmals an Menschen testen. Dazu hat es laut einer Medienmitteilung die nötige Bewilligung von Swissmedic erhalten.

Im Rahmen der sogenannten MOCA-Studie (Microvascular Obstruction with the CoFITM System Assessment) wird CorFlow die Technologie bei insgesamt bis zu 58 Herzinfarktpatienten testen. Dabei soll sich zeigen, ob die MVO mit der Technologie tatsächlich erkannt und behandelt werden kann.

Die ersten Tests werden im Berner Inselspital durchgeführt. CorFlow konnte sich für die Finanzierung der klinischen Studien Fördergelder von Innosuisse sichern. Aber auch CorFlow selbst finanziert die klinische Studie mit. In einer Seed-Finanzierungsrunde hat das Start-up bisher 9,4 Millionen Franken an Startkapital von privaten Investoren eingenommen. ssp

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