Nur noch wenige Aktivitäten der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) umfassen Qualitätstests. Laut Direktor Gian-Luca Bona hat sich die Empa zu einem Forschungsinstitut entwickelt, in dessen Zentrum Materialforschung und Technologieentwicklung stehen. So entwickelt die Empa beispielsweise flexible Solarzellen und medizinische Implantate aus dem 3D-Drucker. Ziel des Instituts sei es, Forschungsergebnisse zu marktreifen Produkten weiterzuentwickeln. „Wir kicken Innovationen an“, lässt sich Bona in einem Artikel der „Neuen Zürcher Zeitung“ zitieren.

Um Forschung und Umsetzung zu verknüpfen, kooperiert die Empa mit verschiedenen Firmen. Der geplante Innovationspark Zürich werde die Herstellung solcher Kontakte erleichtern. Dieser wird sich nur einige hundert Meter von der Empa auf dem dem Flugplatzareal in Dübendorf befinden. Die Empa werde sich dort auf thematisch zukunftsträchtige Gebiete wie die Robotik, das Internet der Dinge (IoT) sowie Medtech und Biotech konzentrieren. Ziel sei es auch, mehr Kontakte zu internationalen Grossfirmen herzustellen.

Zürich sei mit hervorragenden Universitäten, einem starken Finanzsektor und hoher Rechtssicherheit gut aufgestellt, so Bona. Die Aufgabe der Empa sei es, in diesem Biotop für die Bewässerung der Samen und Pflänzchen zu sorgen. Unter anderem bietet die Empa Start-ups im Rahmen des Inkubators Glatec während drei Jahren Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Idee bis zur Marktreife. ssp

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