Schlieren ZH - Die Biotechfirma InSphero und PharmaNest haben eine Technologie entwickelt, mit der die Wirksamkeit von Medikamenten getestet werden kann. Sie nutzt unter anderem Künstliche Intelligenz und soll die Suche nach Mitteln gegen die nicht alkoholisch bedingte Fettleberkrankheit beschleunigen.

InSphero & PharmaNest

 

Das Start-up InSphero aus dem Grossraum Zürich und das amerikanische Unternehmen PharmaNest haben gemeinsam eine neue Technologie entwickelt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Diese soll die Suche nach potenziellen Wirkstoffen gegen die nicht alkoholisch bedingte Fettleberkrankheit beschleunigen. Die Entwicklung solcher Medikamente werde weltweit verzögert, weil es bei der Durchführung von Wirksamkeitstests an Menschen viele Einschränkungen gibt.

Die neue präklinische Forschungsplattform von InSphero und PharmaNest soll hier Abhilfe schaffen. Sie basiert auf dem Fachwissen der beiden Unternehmen in den Bereichen Gewebezüchtung, Krankheitsmodellierung, Künstliche Intelligenz und quantitative Bildanalyse. Mit der Plattform lässt sich die Wirksamkeit von Medikamenten testen. Die Daten der Plattform stimmen den Angaben zufolge gut mit jenen von erwachsenen Patienten überein, die an der nicht alkoholisch bedingten Fettleberkrankheit leiden.

InSphero ist eine Ausgründung aus der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Das Unternehmen mit Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ist auf künstliche dreidimensionale Organe spezialisiert, welche die Entwicklung von neuen Medikamenten beschleunigen.

PharmaNest hat seinen Sitz in Princeton, im US-Bundesstaat New Jersey. Das Unternehmen ist auf digitale Lösungen für die Medikamentenentwicklung spezialisiert. ssp

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