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Zürich - Das Jungunternehmen MyoSwiss entwickelt einen Anzug aus künstlichen Muskeln. Dieser wird es nun zwei Personen mit Mobilitätseinschränkungen ermöglichen, an einem Marathon teilzunehmen.

MyoSwiss ist eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Die Firma entwickelt mit MyoSuit einen Anzug für Menschen, die an Mobilitätseinschränkungen leiden. Der Exomuskel kombiniert Roboter- mit Textiltechnologie. Er verhält sich wie eine zusätzliche Muskelschicht und bietet Kraft sowie Stabilität. Ausserdem kann er die komplexen Vorgänge im Nervensystem entschlüsseln, sodass die Anwender selbst entscheiden können, wie und wohin sie sich bewegen. Dank MyoSuit werden etwa Tätigkeiten wie Treppensteigen, vom Stuhl aufstehen oder die Zurücklegung von längeren Strecken für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen wieder möglich.

Nun soll der MyoSuit Lorenz Schwärzler und Michael Hagmann die Teilnahme am diesjährigen Zürich Marathon ermöglichen, wie es in einer Mitteilung heisst. Hagmann hat eine Muskeldystrophie, Schwärzler eine inkomplette Querschnittlähmung. Beim Training mit dem MyoSuit werden die beiden von einer Physiotherapeutin unterstützt. Das Training beinhaltet dabei Kraft-, Ausdauer- und Gleichgewichtsübungen sowie Spaziergänge im Freien.  ssp

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