Zug - Die Baumaterialplattform ORIS von LafargeHolcim optimiert den Strassenbau durch intelligente Planung. Sie hilft, Kosten zu sparen und den CO2-Fussabdruck zu reduzieren. Bei der Weiterentwicklung der Plattform spannt LafargeHolcim nun mit IBM zusammen.

Der Zuger Baustoffkonzern LafargeHolcim hat ORIS im vergangenen Jahr als die „weltweit erste digitale Baumaterialplattform“ vorgestellt. Sie soll helfen, die Planung von Strassenprojekten über einen intelligenten Einsatz von lokalen Ressourcen und Materialien zu optimieren. ORIS kann etwa Strassenbelagspläne aus verschiedenen Perspektiven bewerten und effiziente Bau- und Instandhaltungsoptionen empfehlen. Den Angaben von LafargeHolcim zufolge können Projekt- und Baukosten von Strassen mit ORIS um bis zu einem Drittel und die CO2-Emissionen um bis zur Hälfte gesenkt werden. Gleichzeitig lässt sich die Haltbarkeit und Nutzungsdauer von Strassen verdreifachen.

ORIS soll nun gemeinsam mit IBM Services weiterentwickelt werden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dabei will LafargeHolcim auf das Fachwissen von IBM in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen oder Internet der Dinge (IoT) zurückgreifen.

„Datengesteuerte Lösungen und digitale Technologien haben das Potenzial, den Strassenbau in Richtung nachhaltigerer Kreislaufwirtschaft zu verändern und damit kohlenstoffarmer, ressourcenschonender und kosteneffizienter zu werden“, sagt Hervé Rolland, Vice President, Industrial Solutions bei IBM Europa. Über IBM Services unterstützt IBM Unternehmen bei der Entwicklung von Lösungen, welche die Digitalisierung beschleunigen. ssp

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