Lugano/Caslano TI - Die Mitglieder des Lifestyle-Tech Competence Center haben sich verpflichtet, in den kommenden drei Jahren verstärkt in Forschung und Entwicklung, Labormanagement und Tech Scouting zu investieren. Ausserdem werden neue Mitarbeitende eingestellt.

Die im Tessiner Lifestyle-Tech Competence Center (LTCC) zusammengeschlossenen Unternehmen wollen ihre Investitionen in Innovationen über die kommenden drei Jahre erhöhen. Gelder sollen laut einer Medienmitteilung vor allem in Forschung und Entwicklung (F&E), Labormanagement und Tech Scouting fliessen. Ausserdem würden neue Mitarbeitende eingestellt.

Dies würde fortgeführt, wenn dieser Zusammenschluss als Switzerland Innovation Park Ticino anerkannt sein wird. Eine entsprechende Initiative wurde am 31. März 2021 lanciert. Der Park Ticino wird mit den Innovationsparks Zürich und Central kooperieren. Er soll 2026 in Bellinzona eröffnet werden.

Die Ankündigung grösserer Investitionen erfolgte anlässlich einer Medienkonferenz am Sitz der Luxusmarke Bally in Caslano. Ein entsprechender Beschluss sei auf der Generalversammlung der Assoziation gefasst worden. Daran hätten führende Vertreter der Mitgliedsunternehmen teilgenommen, darunter Accenture, Bally, Barilla, Guess, Lavazza, Microsoft und UBS sowie die akademischen Partner von der Universität der italienischen Schweiz (USI) und der Fachhochschule Südschweiz

Auf der Medienkonferenz habe Bally sein Projekt Heritage and Innovation vorgestellt. In Zusammenarbeit mit Hyphen, Microsoft, Moresi und der USI geht es dabei um die Digitalisierung des Erbes einer Marke und die damit verbundenen Kommunikationsmethoden. Ausserdem habe Kaffeeproduzent Lavazza die zweite Ausgabe des Food Tech Start-up-Wettbewerbs lanciert. Er werde von Barilla, UBS und anderen unterstützt. 

„Ich bin sehr zufrieden mit den Fortschritten, die wir in nur zwei Jahren seit der Gründung der Assoziation gemacht haben“, wird LTCC-Präsident Carlo Terreni zitiert. Diese neuen Investitionen führen seiner Erwartung nach zu „mehr F&E, mehr Talenten, mehr Arbeitsplätzen, Tech-Scouting und Start-up-Kooperationen“. Das werde sich auf die wirtschaftliche Entwicklung des Tessins auswirken. mm

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