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Glattbrugg ZH - Das japanische Unternehmen Olympus spannt mit der ETH-Ausgründung Cytosurge zusammen. Gemeinsam wollen sie neue Technologien zur Beschleunigung der Medikamentenforschung entwickeln.

Olympus Europa, die europäische Niederlassung des japanischen Herstellers von Kameras, Mikroskopen und Imaging-Systemen, ist eine Partnerschaft mit Cytosurge eingegangen. Die beiden Unternehmen wollen neue Instrumente für Einzelzellexperimente entwickeln, wie es in einer Mitteilung heisst.

Olympus verfügt bereits über langjährige Erfahrung bei der Optimierung von sogenannten Live-Cell-Imaging-Systemen. Cytosurge, eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), hat unter anderem verschiedene Nanotechnologie-Lösungen für die Einzelzellforschung entwickelt. Die zugrundeliegende FluidFM hat die Firma mit Sitz in Glattbrugg bereits patentieren lassen. Die beiden Unternehmen wollen ihr Fachwissen nun bündeln.

Ziel dieser Partnerschaft sei die Bekämpfung von Krankheiten durch die Stärkung der Arzneimittelforschung. Es sollen insbesondere die Stammzellforschung sowie die Erforschung von Krebszellen und degenerativen Krankheiten vorangetrieben werden. Die Partnerschaft diene aber „nicht nur als Katalysator für gemeinsame Innovationen, sondern auch als Beschleuniger für Olympus und Cytosurge, um den Life Science- und Pharmamarkt schneller zu durchdringen“, heisst es. ssp

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