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Zürich - Zürich hat sich 2018 als eine der wichtigsten Start-up-Metropolen Europas etabliert. Mit 92 Finanzierungsrunden erreicht sie Platz sechs, mit einem Investitionsvolumen von 405 Millionen Euro Platz neun. Auch die Schweiz insgesamt liegt weit vorn in Europa, zeigt ein Bericht von EY.

Die Start-up-Metropole Zürich hat 2018 deutlich zugelegt. Die Zahl der Finanzierungsrunden ist von 26 auf 92 gestiegen. Das ist der deutlichste Anstieg unter allen grösseren Metropolen Europas, wie aus einem Bericht der Unternehmensberatung EY hervorgeht. Vor Zürich liegen bei der Zahl der Finanzierungen nur noch München, Stockholm und die drei Schwergewichte Berlin, Paris und London. Im Vorjahr stand die Limmatstadt nur auf Platz 26.

Noch deutlicher ist der Anstieg beim Finanzierungsvolumen: Sammelten Zürcher Start-ups 2017 erst 77 Millionen Euro ein, so waren es ein Jahr später schon 405 Millionen Euro. Damit hat es Zürich unter die besten zehn Metropolen geschafft und etwa das englische Cambridge hinter sich gelassen.

Mit WayRay stellt Zürich auch die Nummer drei unter den grössten Finanzierungsrunden in der Schweiz. Das Unternehmen entwickelt eine Technologie, die Informationen auf der Autoscheibe anzeigt. Es hat im September 80 Millionen Franken von Investoren wie Porsche, Hyundai Motor und Alibaba eingenommen. Auch zwei andere Unternehmen aus dem Grossraum Zürich haben es unter die ersten fünf Jungunternehmen in der Schweiz geschafft: die Dfinity Foundation mit 102 Millionen Franken und die Seba Crypto AG mit 100 Millionen Franken, beide aus Zug. Nur die Roivant Sciences GmbH in Basel hat im November mit 200 Millionen Franken mehr frisches Kapital eingesammelt.

Die Schweiz insgesamt lag 2018 mit 242 Finanzierungsrunden auf Platz fünf hinter Schweden, beim Finanzierungsvolumen mit 1,3 Milliarden Euro sogar auf Platz vier hinter den drei Schwergewichten Frankreich, Deutschland und Grossbritannien.

„Im letzten Jahr erhielten Schweizer Start-ups aus den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen finanzielle Mittel durch Risikokapitalgeber“, wird Roger Krapf in der Mitteilung zitiert. „Dies zeigt, dass die Schweiz über ein vielfältiges Fundament an talentierten Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern verfügt“, so der Partner und Leiter der Start-up-Initiative bei EY in der Schweiz. Er erwarte, dass die Entwicklung in der Schweiz auch 2019 anhalte.

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