Zürich - Die Greater Zurich Area will ihre Kompetenzen bei der Künstlichen Intelligenz bündeln. Unternehmen und Forschungseinrichtungen planen laut einem Medienbericht eine Allianz, die konkrete Projekte wie humanoide Roboter anstossen soll.

Die Greater Zurich Area will im Rennen um die Künstliche Intelligenz ganz vorn dabei sein. Wie die „NZZ am Sonntag“ in einem Bericht schreibt, planen Unternehmen wie die ABB, Swiss Re und die UBS gemeinsam mit Forschungseinrichtungen wie die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) und die Universität Zürich, die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und das Swiss AI Lab in Lugano eine breite Allianz, die einen Hub für Künstliche Intelligenz aufbauen will. Diese Allianz soll von der Stiftung Mindfire koordiniert und der Startschuss im September gegeben werden.

Die Zürcher Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh unterstützt die Initiative. „Denn ich bin überzeugt, dass wir in diesem wichtigen Thema Führung übernehmen können und sollten“, wird die Volkswirtschaftsdirektorin im Bericht zitiert. 

Mindfire-Initiant Pascal Kaufmann setzt auf konkrete Projekte wie den Bau eines humanoiden Roboters oder die Entwicklung von Drohnen mit besonders hoher Dichte an Sensoren. Er sieht im geplanten Hub „eine Art Nasa für künstliche Intelligenz“, sagt er mit Blick auf die amerikanische Weltraumbehörde.

Die Initiative kann auf bestehenden Stärken etwa in der Robotik, der Sensorik, aber auch im maschinellen Sehen aufbauen. „Das Anwendungsfeld ist breit“, wird ABB-Technologiechef Bazmi Husain im Bericht zitiert. „Jedoch sehen wir gerade im Bereich von industriellen autonomen Prozessen eine starke Rolle der Schweiz.“ stk

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