Biovotion nimmt 13 Millionen Franken ein

Zürich - Biovotion entwickelt ein Armband, das kontinuierlich den Gesundheitszustand von Patienten misst. Damit unterstützt es die Arbeit der Ärzte. Die Zürcher Entwicklung konnte nun Investoren aus mehreren Teilen der Welt überzeugen.

Biovotion hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei 13 Millionen Franken eingenommen. Angeführt wurde die überzeichnete Runde vom Zürcher Rückversicherer Swiss Re. Als weitere Investoren sind unter anderem die Investmentfirma Harmony Medical Inc. aus Hongkong, ein institutioneller Investor aus Grossbritannien sowie die Risikokapitalsparte einer global tätigen Konsumentenorganisation beteiligt.

Die Zürcher Medtech-Firma entwickelt ein Armband, das wichtige Daten zum Gesundheitszustand kontinuierlich messen kann. Das Armband wird am Oberarm angebracht. Von dort aus überwacht es etwa den Puls, den Sauerstoffgehalt des Blutes, die Atemfrequenz und die Art und Weise, wie das Blut durch den Körper pulsiert. Die Messdaten werden in eine Datenwolke geschickt. Damit können Ärzte Diagnosen erstellen. Das Armband könnte etwa bei der Überwachung der Gesundheitsdaten eines Patienten nach dem Verlassen des Spitals helfen, um weitere Behandlungsmethoden leichter zu bestimmen. In einem früheren Interview mit moneycab.com bezeichnete CEO Andreas Caduff das Armband als ein „kleines Spital am Oberarm“.

Derzeit bereitet Biovotion auch die Lancierung einer digitalen Gesundheitsplattform vor, die auf maschinelles Lernen basiert. Diese wertet selbstständig Daten aus, die durch das Armband gemessen werden. Mit diesem Ansatz treibt das 2011 gegründete Unternehmen die Dezentralisierung im Gesundheitswesen voran und fördert eine bessere Einsicht der Patienten in ihren Gesundheitszustand.  ssp

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