Das Beste aus der IT- und Finanzwelt

Expertise in Künstlicher Intelligenz und ein offenes Finanz-Ökosystem – diese zwei Faktoren tragen entscheidend dazu bei, dass Start-ups wie Advanon vom Wirtschaftsraum Zürich aus die Finanzwelt aufmischen. Advanons Plattform zur Vorfinanzierung von Rechnungen macht international Schule.

Die drei Gründer von Advanon haben sich bei Google in Dublin kennengelernt, einer von ihnen - Phil Lojacono - war Schweizer. Und ihnen war gleich klar, wo sie ihr Fintech-Start-up ansiedeln wollen: in Zürich. Denn sie brauchen das Beste aus zwei Welten - Know-how im Finanz- und IT-Bereich sowie ein offenes Ökosystem, das erlaubt, beides miteinander zu verbinden. Angetreten, das Factoring durch einen Marktplatz für sogenanntes Crowd-Factoring zu revolutionieren, haben sie die Plattform Advanon entwickelt. Hier werden kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit qualifizierten Investoren zusammengebracht. KMU bieten offene Rechnungen zur Vorfinanzierung an, während diese etwa selbst noch auf Zahlungen von Kunden warten. Und es funktioniert: Seit der Gründung 2015 wurden Rechnungen im Wert von 83 Millionen Franken finanziert, was unzähligen KMU Finanzspielraum verschafft hat.

Vorsprung durch Wissen

Ohne die Basis in Zürich wäre das so kaum gelungen, ist sich Phil Lojacono sicher. Und das liegt für ihn auch an einer ausgezeichneten Infrastruktur für Start-ups. Advanon hat in der Vergangenheit von grossen Namen wie Partners-Group-Mitgründer Urs Wietlisbach, Silicon-Valley-Financier Daniel Gutenberg oder Eric Sarasin Unterstützung erhalten. Ein Hauptargument für Zürich ist laut Lojacono aber der Wissensvorsprung durch Fachkräfte. Er sagt: "Gute IT-Fachleute sind international sehr gefragt, da haben wir hier die besten Chancen. Auch findet man im Grossraum Zürich exzellente Finanzexperten mit Erfahrung."

Advanon profitiert mitunter davon, dass die Hochschulen in Zürich einen Spitzenruf im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) haben. Dementsprechend sind top-ausgebildete Absolventen verfügbar. "Bei KI bauen wir viel Kompetenz auf. Das ist unser Steckenpferd und hier sind wir im Vergleich zur Konkurrenz schon sehr weit", so Lojacono. KI setzt Advanon etwa dort ein, wo es um umfassende Bewertungen der Finanzstrukturen von Unternehmen geht. "Letztlich wollen wir KMU helfen, ihre Finanzen optimal zu strukturieren. Dazu gehört persönliche Beratung. Eine perfekte Grundlage hierfür ist jedoch eine möglichst intelligente Analyse der Unternehmensdaten." Angenehmer Nebeneffekt: Dadurch laufen die Prozesse auf der Plattform immer effizienter.

Bereit zum Sprung

Dass hier ein junges Unternehmen mit cleveren Lösungen ganz vorne dabei ist, haben längst auch die etablierten Akteure gemerkt und sichern sich durch Kooperationen ein Stück Vorsprung. Mit verschiedenen Grossbanken im In- und Ausland wurden bereits Pilotprojekte realisiert. Mit dem Versicherungskonzern Axa wurde FlexCash lanciert: Dieses Partnerangebot zur Vorfinanzierung von Rechnungen hat in diesem Frühjahr sogar einen Efma Accenture Innovation in Insurance Award eingebracht. "Unsere Kernkompetenz ist die Technologie. Wenn wir diese in Kooperationen mit starken Partnern einbringen können, ist das ideal", sagt Lojacono. Und das erfolgreiche Advanon-Prinzip expandiert: In Deutschland ist die Plattform schon präsent - weitere europäische Märkte sind im Visier. Dabei spielt dem Start-up in die Hände, dass die Spielregeln im EU-Zahlungsverkehr neu gestaltet, Schnittstellen für Drittanbieter geöffnet werden. Advanon ist mit seinen cleveren Lösungen passgenau am Start.

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