Drohne transportiert Laborproben

Zürich - Drohnen werden bald Laborproben vom UniversitätsSpital Zürich zum Standort Irchel der Universität Zürich transportieren. Das Projekt wird ein Jahr lang mit der Schweizerischen Post getestet. Die Transportzeit der Laborproben soll so halbiert werden.

Im Auftrag des UniversitätsSpitals Zürich (USZ) und der Universität Zürich (UZH) transportiert die Schweizerische Post ab 10. Dezember Laborproben per Drohne. Die Drohnen werden die Proben dabei autonom von einem Standort zum anderen fliegen. Die rund 2,5 Kilometer lange Route verläuft von einer Dachterrasse des Nord-Trakts am USZ bis zum Standort Irchel der UZH. Wo immer möglich, führt die Route über bewaldetes Gebiet, wie es in einer Mitteilung heisst.

Dank dem Transport mit der Drohne sollen die Proben doppelt so schnell am Ziel ankommen wie bisher. „Wir integrieren Drohnen in unsere Logistikkette, weil wir mit ihnen schneller und flexibler Labortransporte durchführen können“, sagt Renate Gröger, Direktorin Betrieb des USZ. „Das verkürzt nicht nur die Wartezeiten für unsere Patientinnen und Patienten, sondern auch für die Ärzte und Pflegefachpersonen im Spital", ergänzt sie. Täglich sollen fünf bis zehn Flüge stattfinden. Das Projekt soll voraussichtlich ein Jahr lang laufen.

Für das Projekt arbeitet die Schweizerische Post mit dem kalifornischen Drohnenhersteller Matternet zusammen. Die Partner haben gemeinsam bereits mehrere Testprojekte durchgeführt. So hat die kalifornische Drohne etwa Laborproben in Lugano und Genf transportiert und war auch schon im Auftrag des Zentrallabors Zürich im Einsatz. ssp

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