Erfolg baut auf ständiger Innovation – gerade in der Greater Zurich Area und in der Schweiz

Innovation ist der Motor unserer regionalen und nationalen Wirtschaft. Der Wirtschaftsraum Zürich und die Schweiz haben dies früh erkannt. Denn im Grossraum Zürich und in der Schweiz gilt: Gemeinsam erschaffenen Wohlstand gibt es nur dank steter Erneuerung.

NEST - Building the future of construction Credit: Empa / Gramazio & Kohler

Die Schweiz ist ein kleines Land mit einem grossen Wirtschaftszentrum in der Mitte. Dieses Zentrum gilt international als eine der erfolgreichsten Wirtschaftsregionen – und eine der lebenswertesten Regionen überhaupt. Beides ist weder naturgegeben noch wäre es Zufall. Dass die Schweiz und der Grossraum Zürich den Weg permanenter Innovation beschritten haben, hat relative simple Gründe: Sie liegen wesentlich in der Geschichte und der Beschaffenheit der Region und der Schweiz selbst.

Länder, Regionen und ihre Unternehmer werden nicht innovativ, weil stete Erneuerung der naheliegendste Weg zu einträglichem Erfolg wären. Innovativ wird und handelt, wer keine Alternativen hat. Das war und ist für die Schweiz und für den Grossraum Zürich der Fall: Es sind hier keine Rohstoffe, die sich zu jeder Zeit abbauen und für gutes Geld exportieren liessen. Es gibt wenig kultivierbare Produkte, die den Weltmarkt erobern und genügend nationalen Wohlstand schaffen könnten. Und schliesslich ist das Land und der Grossraum Zürich so klein, dass auch das «human potential» gerade mal ausreicht, etwas heimische Wirtschaft am Laufen zu halten – nicht aber jene Wirtschaftsmacht, zu der die Schweiz sich in wenigen Jahrzehnten emporgearbeitet hat: Schweizerinnen und Schweizer machen lediglich 0,1% der Weltbevölkerung aus. Auf der Liste der 500 grössten Firmen weltweit stehen jedoch 12 Schweizer Unternehmen – die Forschung und Entwicklung und damit Innovation grossschreiben und damit den internationalen Markt mit hochwertigen Dienstleistungen und Produkten speisen. Der Wirtschaftsraum Zürich und die Schweiz würden ihre Spitzenstellung in der Innovation rasch verlieren, könnten sie nicht auf solche innovationsstarken Schweizer und internationale Unternehmen zählen.

 

Unternehmertum und Innovation lernen – im Ausland

Die Schweizer Wirtschaftszentren hätten auch Regionen einer ausgesprochenen Bauern- und Tourismusnation bleiben können. Stattdessen führt die Schweiz Jahr für Jahr die internationalen Innovationsratings an.

Die Entscheidungen für Investitionen, Partnerschaften mit internationalen Unternehmen waren historisch immer pragmatisch. Zürcher, Glarner, Berner oder Genfer – die Schweizer – sind rechtzeitig in der entscheidenden Zeit der Industrialisierung ausgezogen, in umliegenden Ländern Handwerk wie Unternehmertum zu lernen. Eines der plakativsten Beispiele, was Innovation bewirken kann, ist tatsächlich die Schweizer Schokolade: Lange bevor die Verbindung von Kakaobutter, Kakao und Milch hierzulande als Rezept ausgetüftelt wurde und die Schweizer Schokolade zu unserem internationalen Markenzeichen wurde, lernten Schweizer Schokoladenpioniere das grundlegende Handwerk der Schokoladenproduktion in Italien, Frankreich und Belgien. Sie kehrten heim – und verfeinerten und perfektionierten die Produktion dann in der Schweiz mit so innovativen Erfindungen wie etwa dem Conchieren der Schokoladenmasse.

Ähnlich die Uhren, bei denen die Schweiz heute im Hochpreissegment wieder führend ist: Der Präzisionsvorzeigesektor ist nicht führend geworden, weil Schweizer Pioniere gewesen wären. Die Leader waren im 14. / 15. Jahrhundert Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien und Holland. Dort haben Schweizer das Uhrmacherhandwerk gelernt – und über Genf und den Jura in die Schweiz gebracht. Dann fand Innovation statt: Zusehends führten Unternehmer die Uhrenindustrie zur Entwicklung und Produktion besonders hochwertiger mechanischer Uhren – rechtzeitig auf die weltweit wachsende Nachfrage nach Luxusgütern reagierend.

 

Multis im Netzwerk mit KMUs

So ist in der Zeit nach der Industrialisierung und nach den beiden Weltkriegen zusehends ein Wohlstand gewachsen, den wir im Wesentlichen Zuwanderern, visionären Schweizern und schliesslich den internationalen Firmen verdanken, welche die Kraft des Neuen und die Notwendigkeit tiefer regionaler Vernetzung der vorhandenen Ressourcen in allen Betrieben erkannten.

Heute kommt der Schweiz zugute, dass sie im internationalen Vergleich über viele Unternehmen verfügt, die sehr viel Geld in Forschung und Entwicklung investieren. In der Schweiz ansässige Unternehmen geben weltweit pro Mitarbeiter am meisten Geld aus für Forschung und Entwicklung, für neue Produkte und kreative Ideen. Stabilisierend und zentral wirkt schliesslich, dass diese Unternehmen die permanente Innovation zu sichern vermögen, indem sie antizyklisch agieren – und möglichst auch dann ihre Forschungs- und Entwicklungsbudgets äufnen, wenn die Konjunktur auf Talfahrt ist. Dies wiederum hilft mit, die Tausenden von Schweizer KMUs ebenfalls im Innovationsmodus halten zu können.

International wird der Schweiz deshalb attestiert: Die Kombination der innovativ handelnden Multis im Netzwerk mit Schweizer KMUs stellt eine (bisher unschlagbare) Stärke dar – ein eigentliches «Innovationssystem». Dieses gute Zusammenspiel zwischen den internationalen Firmen und den sie umgebenden KMUs in je regionalen Netzwerken ist eines der grundlegenden Innovationsrezepte der Schweiz.

So kann der Grossraum Zürich als die wichtigste Wirtschaftsregion und mit ihr die Schweiz ihre Erfindungen und Produkte auf den Weltmarkt ausrichten. Dies hält eine internationale Wissenschaftswelt lebendig und so können Bildung und exzellente Forschung als tragende Säulen gepflegt werden.

Dass andere Kontinente und Länder sehr rasch aufholen, technologisches Wissen laufend erobert wird und die gesamte Produktion global fragmentiert ist, stellt sicherlich eine riesige Herausforderung dar. Richtigerweise tätigt der Staat in der Schweiz aber keine Innovationsmasterpläne, wie dies etwas in Deutschland oder Frankreich möglich ist. Der Staat beschränkt sich auf die Sicherung der günstigen Rahmenbedingungen. Das zwingt die Industrie und die Privatwirtschaft (weiterhin), möglichst ideenreich und vernetzt zu arbeiten, weil Innovation und Investition nur von ihnen selbst – den Hauptakteuren – kommen kann. Wenn die Greater Zurich Area die Rahmenbedingungen bieten kann, die solche Firmen und ihre Netzwerke benötigen, kann Innovation zum Wohle aller stattfinden.

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