ETH-Ausgründung bekämpft Unkraut digital

Zürich - Die ETH-Ausgründung IN-FINITUDE hat eine webbasierte Plattform entwickelt, welche Gemeinden und privaten Grundstücksbesitzern bei der Bekämpfung von verbotenen Pflanzen hilft. Einige dieser Pflanzen können der Gesundheit schaden oder Bauten schädigen.

IN-FINITUDE will mit einer digitalen Geoplattform gegen immer aggressiver wuchernde gebietsfremde Pflanzen vorgehen. Auf Pollenn können private Grundstückbesitzer identifizierte invasive Neophyten auf einer digitalen Karte eintragen, wie die Jungfirma in einer Mitteilung erklärt. Sie erhalten dann Informationen zu Risiken und potenziellen Bekämpfungskosten. Die Karte hilft auch Gemeinden, die verpflichtet sind, die unerwünschten Pflanzen auf öffentlichen Flächen zu bekämpfen. Denn solange Pflanzen aus privaten Grundstücken öffentliche Flächen wieder besiedeln können, ist ihre Arbeit umsonst. Im Gegensatz zu Privaten, für welche die Plattform kostenlos zugänglich ist, zahlen Gemeinden einen Beitrag, um durch die Plattform die Kommunikation mit den Einwohnern zu vereinfachen.

Mit der Plattform will IN-FINITUDE insbesondere bei der Bekämpfung von besonders gefährlichen Arten von gebietsfremden Pflanzen helfen. Einige von ihnen gefährden direkt die Gesundheit, andere können Bachufer destabilisieren oder Bauten schädigen. Den Angaben des Unternehmens zufolge sind derzeit 58 Arten in der Schweiz als gefährlich bekannt. Der Bund verbietet den Verkauf, die Verbreitung und das Anpflanzen dieser Pflanzen. Sie können unter anderem auch negative Auswirkungen auf den Wert von Grundstücken haben. Die Kosten ihrer Bekämpfung können sich laut IN-FINITUDE innerhalb von wenigen Jahren verzehnfachen.  

IN-FINITUDE hat seinen Sitz in Zürich und ist 2010 als eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entstanden. ssp

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