ETH-Forscher räumen EU-Förderung ab

Zürich - Zehn Professoren der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben einen Advanced Grant vom Europäischen Forschungsrat erhalten. Damit werden mehr als die Hälfte der von der ETH eingereichten Projekte von der EU finanziell gefördert.

Der zum Europäischen Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 gehörende Europäische Forschungsrat (ERC) vergibt alljährlich hoch dotierte Fördergelder im Bereich Grundlagenforschung. In diesem Jahr haben sich 2167 Projekte um eine Förderung beworben, von denen jedoch nur 269 einen ERC Advanced Grant zugesprochen bekommen haben, informiert die ETH in einer Mitteilung. Die ETH hatte 18 Anträge eingereicht, von denen zehn erfolgreich waren. Mehr ERC Advanced Grants wurden in der aktuellen Vergaberunde nur an die französische CRNS und die Oxford University vergeben. 

Den zehn Forschern der ETH werden von der EU dabei insgesamt rund 26 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit den Geldern werden Projekte in sieben ETH-Departementen unterstützt. Das Spektrum der mit jeweils 2,2 bis 3,2 Millionen Euro geförderten Forschungsprojekte umfasst unter anderem die Entwicklung elektronisch gesteuerter Genschaltkreise, die Optimierung datenintensiver Anwendungen, die Kreisläufe von Spurenelementen in der Umwelt und die Erforschung von Wetterprozessen. 

„Immer wieder können sich ETH-Forscherinnen und -Forscher aus unterschiedlichen Fachgebieten mit ihren Projekten gegen internationale Konkurrenz durchsetzen“, wird Detlef Günther, ETH-Vizepräsident für Forschung und Wirtschaftsbeziehungen, zur hohen Erfolgsquote der ETH-Anträge zitiert. „Das stellt die hohe Qualität der ETH-Forschung in ihrer ganzen Breite unter Beweis.“ Drei der in diesem Jahr mit einem ERC Advanced Grant bedachten ETH-Forscher erhalten die begehrte EU-Förderung zudem bereits zum zweiten Mal. hs

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