Falcon wird Blockchain-Pionier

Zürich - Die Zürcher Privatbank Falcon bietet als erste Bank in der Schweiz den Kauf und die Verwaltung von Bitcoins an. Dazu spannt sie mit der Zuger Blockchain-Firma Bitcoin Suisse AG zusammen. Deren CEO sieht das Angebot als einen historischen Meilenstein.

Kunden der Falcon Private Bank können die Kryptowährung Bitcoin seit Mittwoch direkt bei der Bank kaufen, halten und verkaufen. Damit schreibt die Zürcher Privatbank Geschichte. Falcon ist die erste Bank weltweit, die selber Bitcoins hält und ihren Kunden Zugang zu der Kryptowährung gibt. Kunden von Falcon können Bitcoins via Online-Banking oder über ihren Kundenberater kaufen. Ihren Bitcoin-Kontostand können sie online oder mittels ihres Kontoauszugs überprüfen. Zudem steht in der Zürcher Filiale der Bank in der Pelikanstrasse 37 auch ein Bitcoin-Geldautomat bereit.

Falcon arbeitet beim neuen Angebot mit der Zuger Bitcoin Suisse AG zusammen. Diese stellt der Bank die nötige Infrastruktur zur Verfügung. Bitcoin Suisse ist unter anderem auch Infrastrukturanbieter der Stadt Zug. Seit dem 1. Juli 2016 ist Zug die weltweit erste Stadt, deren öffentliche Stellen Bitcoin und andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren.

„Meines Wissens nach ist die Falcon Private Bank die erste Bank weltweit, die ihren Kunden Krypto-Assets direkt anbietet. Die wunderbare Zusammenarbeit mit Falcon ist für Bitcoin Suisse, und den kompletten Krypto-Finanzmarkt, nichts weniger als ein historischer Meilenstein“, lässt sich Niklas Nikolajsen, CEO der Bitcoin Suisse AG, in einer Mitteilung zitieren. „Diese Ankündigung bedeutet für alle Krypto-Assets, insbesondere für Bitcoin als Assetklasse, einen grossen Schritt“, so Nikolajsen weiter. Es werde eine völlig neue Klasse an Investoren angesprochen. Nikolajsen ist überzeugt, dass nach Falcon auch andere Banken Kryptowährungen anbieten werden.

Die Schweiz ist laut dem Bitcoin Suisse-CEO ein entscheidender Markt, um Bitcoin und andere Krypto-Assets zu etablieren. „Die Schweiz ist traditionell einer der wichtigsten und vertrauenswürdigsten Finanzmärkte der Welt. Ausserdem hat die Schweiz eine Vorreiterrolle im Fintech-Bereich inne und vermutlich die progressivsten regulatorischen Rahmenbedingungen für Krypto-Finanzgeschäfte weltweit“, sagt Nikolajsen. Er lobt auch die klaren Regeln, welche die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) für den Handel und den Umgang mit digitalen Währungen etabliert hat. Die Schweiz sei ein „Vorbild für transparenten und regulatorisch sicheren Handel mit Bitcoin und Krypto-Assets geworden“. ssp

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