Graubünden will zum Zentrum für Gesundheitstourismus werden

Chur - Der Kanton Graubünden gilt mit seinen qualitativ hochwertigen Angeboten für die Gesundheitsversorgung sowie den landschaftlichen Vorzügen bereits heute als idealer Standort für den Gesundheitstourismus. Nun will sich der Kanton gezielt in diesem Bereich stärken.

Der Kanton Graubünden will sich laut einer Mitteilung als ein Zentrum im Bereich der Gesundheitsversorgung positionieren. Geplant sind dazu etwa neue Angebote in der touristischen und damit auch spitalbelegungsbezogenen Nebensaison. Dadurch soll nicht nur die Nachfrage gesteigert werden. Ziel ist auch die Schaffung von neuen Arbeits- und Ausbildungsplätzen im Gesundheitsbereich. Laut des Vorstehers des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit (DJSG), Regierungsrat Christian Rathgeb, ist der Gesundheitstourismus zudem auch touristisch interessant, weil ambulant betreute Patienten und Angehörige die Angebote der Hotellerie und der Parahotellerie nutzen.

Um den Gesundheitstourismus weiter zu stärken, hat die Regierung im Februar eine Steuerungsgruppe eingesetzt. Diese hat sich laut dem Vorsitzenden Philipp Gunzinger dafür ausgesprochen, „den Strategieentwicklungsprozess Gesundheitstourismus in Graubünden schwergewichtig auf der Basis der bestehenden und als gesundheitstourismusrelevant qualifizierten Angebote zu entwickeln“.

Unterstützt wird das Vorhaben der Bündner Regierung auch vom Wirtschaftsforum Graubünden. Dieses sieht den Gesundheitstourismus „als eine von verschiedenen Chancen für die zukünftige Entwicklung der Täler im Kanton“. Im Rahmen eines Projekts wird das Wirtschaftsforum die Optionen für den Gesundheitstourismus analysieren und entsprechend Empfehlungen erarbeiten. ssp 

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