Harvard und UZH wollen Herzklappe der Zukunft entwickeln

Zürich/Boston - Das Wyss Institute der Universität Harvard und die Universität Zürich (UZH) arbeiten in Zukunft zusammen. Die beiden Partner wollen gemeinsam kostengünstige und regenerative Herzklappen der nächsten Generation entwickeln.

Sowohl das Wyss Institute der Universität Harvard als auch die Universität Zürich (UZH) gelten bei der Entwicklung von künstlichen Herzklappen als führend. Nun spannen sie zusammen, um Herzklappen der nächsten Generation zu entwickeln. Das Problem mit bisher verwendeten künstliche Herzklappen ist, dass sie nach einer Zeit abgenutzt werden und im Rahmen einer invasiven und teuren Operation ersetzt werden müssen, erklären die beiden Einrichtungen in einer Mitteilung. Bei Kindern müssen solche Herzklappen sogar mehrmals ersetzt werden, weil sie nicht mit dem Körper mitwachsen können.

Forscher am Wyss Institute der Universität Harvard haben eine Spinntechnologie entwickelt, mit der schnell ein künstliches Nanofasernetzwerk hergestellt werden kann. Dieses kann die mechanischen und chemischen Eigenschaften der echten extrazellulären Matrix nachahmen. Nach der Implantation wird dieses vom Körper erkannt und fördert die Zellmigration sowie das Wachstum von neuen Zellen.

Diese Technologie werden die beiden Universitäten im Rahmen ihrer Zusammenarbeit weiterentwickeln. Ziel ist es, eine günstig und schnell herstellbare regenerative Herzklappe zu entwickeln, welche mit minimalinvasiven Prozeduren kompatibel ist. Sie soll bei einer grossen Anzahl von Patienten eingesetzt werden können. ssp

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