KTI bekommt gute Noten für Innovationsförderung

Bern - Die Arbeit der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) wird von Forschungsinstituten, Unternehmen und Start-ups gleichermassen als zielführend und unbürokratisch gewürdigt. Ihre Angebote seien allerdings zu wenig bekannt.

Dies geht aus den Ergebnissen zweier von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) in Auftrag gegebenen externen Studien hervor, erläutert die KTI in einer Mitteilung. Die KTI verfügt danach im Bereich der Projektförderung von Forschung und Entwicklung über „ein schlüssig aufeinander abgestimmtes Set an Instrumenten, mit welchem sowohl wissenschafts- wie auch marktgetriebene Innovationsvorhaben gefördert werden“, heisst es dort. Auch die „schlanke und unbürokratische Struktur mit kurzen Bearbeitungszeiten und die Fachkenntnisse aus Markt und Wissenschaft“, werden lobend hervorgehoben. 

Von den Wirtschaftspartnern wurde die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens im Zusammenhang mit der KTI-Förderung als herausragender Vorteil geschildert. Die Unternehmen sahen sich besonders bei der Markteinführung von Produkten und der Gewinnung von Marktanteilen unterstützt. Die in KTI-Projekte eingebundenen KMU investieren darüber hinaus deutlich mehr in Forschung und Entwicklung als die nicht geförderte Konkurrenz. 

Die Start-ups profitieren vor allem von der Beratung durch die KTI. Den Erhebungen zufolge zeigen mit dem KTI-Label ausgezeichnete Start-ups eine Überlebensrate von 80 Prozent. Gleichzeitig schufen 300 zwischen 2005 und 2009 von der KTI beratend begleitete Jungunternehmen bis 2016 rund 1350 Vollzeitstellen. 

Ein Manko der KTI ist ihr Bekanntheitsgrad. Einem Viertel einer nicht in KTI-Projekte involvierten Kontrollgruppe von Jungunternehmen war das Angebot der KTI unbekannt. Bei der entsprechenden Kontrollgruppe der etablierten Unternehmen betrug dieser Anteil sogar 55 Prozent. hs

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