Loanboox durchbricht 10-Milliarden-Grenze

Zürich - Erst vor eineinhalb Jahren wurde die Geld- und Kapitalmarktplattform Loanboox gegründet. Nun wurde über die Plattform bereits ein Finanzierungsvolumen von 10 Milliarden Franken angefragt. Das Start-up verhilft unter anderem Kantonen und Gemeinden zu Liquidität.

Loanboox ist eine Geld- und Kapitalmarktplattform für Kantone, Gemeinden und institutionelle Kapitalgeber und Banken. Dank seines Angebots müssen Gemeinden etwa für einen Kredit, der für die Renovation eines Schulhauses bestimmt ist, nicht mehr die Bank beauftragen, um einen Kreditgeber zu finden. Mit Loanboox kann dies im Internet erledigt werden. Auf diese Weise lassen sich die Kosten stark reduzieren.

Die Digitalisierung und Vereinfachung solcher Finanzierungsprozesse scheint im Markt gut aufgenommen worden zu sein. Seit dem Start im September 2016 hat das Jungunternehmen mit Sitz in Zürich bereits ein Auftragsvolumen von mehr als 10 Milliarden Franken abgewickelt, wie es in einer Mitteilung heisst. Laut Gründer Stefan Mühlemann werden teilweise mehr als 200 Millionen Franken an einem einzigen Tag angefragt. Gemessen an der Einwohnerzahl erreicht das Unternehmen bei den Gemeinden in der Schweiz bereits eine Marktabdeckung von knapp 60 Prozent.

„Wir sind sehr stolz, dass wir diese Schallmauer innerhalb so kurzer Zeit durchbrechen konnten. Das zeigt, dass die Nachfrage nach einer einfachen, transparenten und sicheren Lösung im Bereich der Gemeindefinanzierung sehr gross ist“, sagt Mühlemann.

Seit Ende 2017 ist Loanboox auch in Deutschland aktiv. Auch dort entwickelt sich die Nachfrage nach Einschätzung Mühlemanns positiv. Mehr als 120 Kreditgeber und rund 50 Kapitalgeber nutzen die Plattform in Deutschland. Insgesamt hat Loanboox über 1000 aktive Nutzer. ssp

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