Microsoft lehrt in Zürich Maschinen sehen

Zürich - Das neue Forschungslabor von Microsoft an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) will sich auf maschinelles Sehen konzentrieren, geht aus einem Medienbericht hervor. Microsoft hat sich auch wegen der vielen Fachkräfte für Zürich entschieden, sagt CEO Satya Nadella.

Microsoft eröffnet in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich ein Forschungslabor. „Das neue Lab von Microsoft hier in Zürich fokussiert auf längerfristige Themen im Bereich maschinelles Sehen“, wird Marc Pollefeys in einem Artikel der „NZZ am Sonntag“ zitiert. Der ETH-Professor wird das Lab leiten. Dieses soll zunächst 15 Mitarbeitende beschäftigen. Sie sollten im Lab Probleme behandeln, die an den Schnittstellen zwischen der ETH-Grundlagenforschung und den Herausforderungen der Microsoft-Produktentwicklung lägen. Dazu gehöre etwa die Kommunikation zwischen den Geräten selbst. Bisher sei das maschinelle Sehen noch auf einzelne Geräte limitiert, so Pollefeys. Ausserdem hätten Microsoft und die ETH vereinbart, im Bereich Mixed Reality zusammenzuarbeiten. Das Softwareunternehmen aus Seattle finanziere dabei mehrere Doktorandenstellen.

Microsoft-CEO Satya Nadella verweist in einem Interview mit der „NZZ am Sonntag“ darauf, dass sein Unternehmen schon lange mit den beiden Eidgenössischen Hochschulen zusammenarbeite. Der eigentliche Anstoss für das neue Labor gehe aber auf Pollefeys zurück. „Natürlich hat es auch geholfen, dass der Leiter des Labs, ETH-Professor Marc Pollefeys, mehrere Jahre am Microsoft-Hauptsitz verbracht und dort an unserer Computerbrille geforscht hat“, sagt Nadella. „Dass er nun an die ETH Zürich zurückgekehrt ist, war der eigentliche Katalysator für uns, ein Laboratorium zu gründen, das auf die Weltklasse-Forschung zurückgreifen kann, die hier stattfindet.“ In Zürich gebe es Weltklasse-Talente, die zu den Produkten beitragen könnten, die Microsoft entwickle. stk

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