Oerlikon und Lufthansa wollen Flugzeugteile drucken

Pfäffikon SZ - Der Technologiekonzern Oerlikon und die Fluggesellschaft Lufthansa spannen zusammen. Gemeinsam wollen sie neue Prozesse für den 3D-Druck in der Flugzeugbranche erarbeiten. Diese sollen unter anderem die Wartung von Flugzeugen effizienter machen.

Der Schwyzer Technologiekonzern Oerlikon und die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa schliessen eine Partnerschaft. Sie wollen ihr Fachwissen bündeln und neue Prozesse und Standards für die additive Fertigung (AM) in der Flugzeugbranche schaffen. Dabei sollen wiederholbare Vorgänge entwickelt werden, die auf verschiedene Maschinen ausgeweitet werden können. Ziel sei es, die Industrialisierung von 3D-Druck in der Branche voranzutreiben. Durch den 3D-Druck soll insbesondere die Wartung und Reparatur von Flugzeugen effizienter und flexibler werden. Dies soll Prozesse beschleunigen und Kosten sparen.

„Wir sehen die Partnerschaft mit Oerlikon als grossartige Chance, den Plan von Lufthansa Technik, weltweit lokale AM-Reparaturkapazitäten zu schaffen, rascher umzusetzen“, lässt sich Bernhard Krueger-Sprengel, Vice President Engine Services bei Lufthansa Technik, in einer Medienmitteilung zitieren.

Die Studienergebnisse von Oerlikon und Lufthansa sollen den jeweiligen Industriegremien zur Verfügung gestellt werden, um die Festlegung von Standards für die Qualifizierung und Zulassung von Flugzeugkomponenten zu unterstützen.

Die Partnerschaft  von Oerlikon und Lufthansa wurde für ein Jahr abgeschlossen. Sie kann jedoch laut Mitteilung auf andere Druckermodelle erweitert werden, wenn mehr Daten zu Fertigungsprozessen erhoben werden. ssp

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