SIX und Credit Suisse lancieren ATMfutura

Zürich - ATMfutura, eine neue Software für Geldautomaten von Credit Suisse und SIX, geht in die Pilotphase. Das innovative System soll künftig zur Standardsoftware für alle Banken werden.

Wie SIX mitteilt, ist ATMfutura im Mai erfolgreich in die Pilotphase gestartet. Der erste Geldautomat, der diese Software nutzt, steht bei der Geschäftsstelle von Credit Suisse in Oerlikon. Mit der Software werden neue Funktionen bei Geldautomaten möglich. So können Bezüge und Einzahlungen beispielsweise mittels QR-Code getätigt werden. Statt einer Bankkarte wird somit nur noch ein Mobiltelefon benötigt. Ausserdem gibt es mit TalkingATM eine Funktion für Sehbehinderte.

ATMfutura wurde im Auftrag der Schweizer Banken entwickelt. Es soll zu einer Standardsoftware für Geldautomaten in der Schweiz werden. Derzeit existieren bis zu 20 individuelle Lösungen auf dem Markt. Der gemeinsame Standard soll die Zuverlässigkeit erhöhen und Kosten sparen. Für Benutzer entsteht zudem der Vorteil, dass alle Geldautomaten in der Schweiz die gleiche Benutzeroberfläche haben werden.

Bei der Entwicklung der Software wurde unter anderem der Roboter Roger eingesetzt, der tausende Transaktionen durchführen kann, wie ein Video der SIX zeigt. Er kann etwa Bargeld beziehen, Kontoinformationen abfragen, den PIN wechseln oder das Mobiltelefon aufladen.

Credit Suisse will die neuen Funktionen auf dem Geldautomaten schrittweise einführen, während die gewohnten Funktionalitäten beibehalten werden. Ab Oktober wird Credit Suisse dann weitere Automaten mit ATMfutura ausstatten. ssp

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