Virtuelle Realität soll bei Tumoren helfen

Zürich - Zürcher Forscher haben gemeinsam mit ihren internationalen Partnern finanzielle Mittel für die Erforschung von Brusttumoren gewonnen. Ihr Ziel ist es, interaktive 3D-Karten von ganzen Tumoren zu generieren. Diese sollen eine individuelle Therapie ermöglichen.

Die britische Organisation Cancer Research UK (CRUK) hat Bernd Bodenmiller, Professor an der Universität Zürich, sowie weiteren internationalen Forschern einen Grand Challenge Award verliehen. Insgesamt erhält die Forschergruppe um Bodenmiller gemeinsam mit weiteren internationalen Teams 20 Millionen Pfund. Das Geld soll den Forschern helfen, eine neue Art der Darstellung von Tumoren zu entwickeln.

Konkret wollen die Forscher Brusttumore samt Tumormikroumgebung auf interaktiven 3D-Karten darstellen. „Unser erstes Ziel ist es, eine digitale dreidimensionale Repräsentation von Brustkrebstumoren zu generieren mit einer Auflösung auf Einzelzell- und Molekülebene”, erklärt Bodenmiller. Das zweite Ziel sei es dann, diese Daten in der virtuellen Realität zu visualisieren und zu analysieren. „Das wird die mit Abstand umfangreichste Analyse eines Tumors, die je durchgeführt wurde“, so Bodenmiller

Ärzten würde die virtuelle Darstellungsmethode eine bessere Analyse der Tumore ermöglichen. Dadurch liessen sich die individuelle Therapien mit grössten Behandlungserfolg bestimmen. ssp

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