Zürich - Die Nachfrage nach Cloud-Diensten nimmt weltweit zu. Der Standort Schweiz habe bei den Cloud-Anbietern einen guten Ruf, sagen zwei Experten von Accenture in einem Medieninterview. Er punkte unter anderem mit Stabilität, Rechtssicherheit und führenden Universitäten.

Data Center
Bild: Taylor Vick

 

Spätestens im Frühjahr soll eine neuartige Gesichtsmaske marktreif sein, die sich selbst desinfizieren kann. Sie wurde gemeinsam mit der Thalwiler Firma Osmotex an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) entwickelt. Derzeit wird sie von drei Forschungsgruppen des ZHAW-Instituts für Chemie und Biotechnologie optimiert. Dass sie sicher und gesundheitlich unbedenklich ist, haben sie bereits nachgewiesen. 

„Nachdem wir die Wirksamkeit der elektrochemischen Technologie mit einer Studie im Sommer 2020 dokumentiert haben, arbeiten wir nun daran, diese Technologie für sterile Schutzmasken zu optimieren und alltagstauglich zu machen“, wird ZHAW-Chemiker Chahan Yeretzian zitiert. Spätestens im Frühling soll sie marktreif sein.

Diese Schutzmaske besteht aus einem mehrlagigen Spezialstoff, Elektroden und einer Spannungsquelle. Dank einer integrierten und über einen USB-Anschluss aufladbare Batterie wird auf Knopfdruck eine elektrische Spannung von wenigen Volt angelegt. Diese erzeugt reaktive Sauerstoffmoleküle, die Viren und auch Bakterien zuverlässig abtöten. Damit lasse sich die Maske sogar während des Tragens sterilisieren.

„Je nach Spannung und Aufbau des Textils erreichen wir eine Vireninaktivierung von über 99 Prozent“, so Projektleiter Sebastian Opitz. Die Effizienz könne also je nach Einsatzbereich spezifisch angepasst werden. Infrage kommen neben dem Mund-Nasenschutz auch sterilisierbare Sitzbezüge, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, Hotels und Büros. Eventuell, so Yeretzian, könnte die elektrochemische Sterilisation „sogar eine Antwort auf die wachsende Problematik multiresistenter Krankenhauskeime sein“.

Das Projekt verfügt über ein Budget von 1,7 Millionen Franken. 902'000 Franken steuert die Förderagentur des Bundes, Innosuisse, bei.  mm 

Kontaktieren Sie uns

Können wir Sie mit einem Akteur des Wirtschafts- und Technologiestandorts Zürich vernetzen? Benötigen Sie Informationen für Ihre strategische Expansion? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

+41 44 254 59 59
info@greaterzuricharea.com