Zürich/Opfikon ZH - Legartis und Implenia wollen die Prüfzeit von umfassenden Verträgen in der Baubranche beschleunigen. Dafür werden der Spezialist für Vertragsprüfungen mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und das international tätige Bauunternehmen ein KI-Modul entwickeln.

Die Legal AI-Technologie von Legartis soll in ein spezialisiertes KI-Modul einfliessen, das sie zusammen mit dem multinationalen Bauunternehmen Implenia aus Opfikon entwickeln wird. Wie aus einer Medienmitteilung von Legartis hervorgeht, ermöglicht dies künftig eine auf die Branche abgestimmte, automatisierte und KI-unterstützte Bauwerkvertragsprüfung.

Dabei fliesse die branchenspezifische Expertise von Implenia in das Training der KI von Legartis ein, wird Legartis-CEO David A. Bloch zitiert. „Das sind optimale Voraussetzungen, um eine leistungsfähige Branchenlösung für die KI-assistierte Bauwerkvertragsprüfung zu entwickeln.“ Die Zusammenarbeit zwischen Legartis, das von Zürich aus in der DACH-Region tätig ist, und Implenia unterstreiche das Engagement beider Unternehmen, die Möglichkeiten von innovativen digitalen Technologien auszuschöpfen und sich als Vorreiter in der juristischen Nutzung von KI in der Bauindustrie zu etablieren.

„Die Partnerschaft mit Legartis ist ein Signal für die Baubranche, das KI und Rechtsabteilungen ein guter Match sind“, so Dr. German Grüniger, General Counsel & Chief Compliance Officer von Implenia. „Für uns ist der Einsatz von KI im Rechtswesen ein wichtiger Schritt in unserer Dienstleistungsstrategie und zur Effizienzsteigerung.“ Dr. Michael Burkart, Global Head Legal Operations & Strategy bei Implenia, erwartet dadurch „ein verbessertes Management von Vertragsrisiken, höhere Standardisierung und eine deutliche Entlastung unserer Rechtsexperten.“ ce/mm

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