Zürich/Lugano/Köln - Lufthansa spannt mit Forschern der ETH Zürich und ihren beiden Ausgliederungen Climeworks und Synhelion zusammen. Ziel ist es, neue Flugkraftstoffe auf Basis erneuerbarer Energien voranzutreiben, die das klimaneutrale Fliegen ermöglichen.

Lufthansa is teaming up with researchers from ETH Zurich and its two spin-offs Climeworks and Synhelion.

 

Lufthansa hat eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit mit Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) sowie deren Ausgliederungen Climeworks und Synhelion unterzeichnet. Die Partnerschaft wurde laut einer Medienmitteilung von den beiden Schweizer Lufthansa-Töchtern Swiss und Edelweiss initiiert.

Ziel der Kooperation ist es, die Entwicklung und Markteinführung von nachhaltigen Flugkraftstoffen zu beschleunigen. Dabei soll eine Kombination Schweizer Technologien zum Einsatz kommen, dank der aus Sonne, Wasser und Umgebungsluft CO2-neutraler Treibstoff hergestellt werden kann.

Die Zürcher Firma Climeworks hat eine Technologie entwickelt, mit der zunächst CO2 aus der Luft geholt werden kann. Das CO2 wird dann zusammen mit Wasser und mit Hilfe von konzentriertem Sonnenlicht in ein Synthesegas überführt. Hierbei kommt das Fachwissen des Unternehmens Synhelion aus Lugano zum Einsatz. Das so entstandene Synthesegas kann dann zur Kraftstofferzeugung genutzt werden. Ein solcher Kraftstoff setzt den Angaben zufolge nur so viel CO2 frei, wie zuvor aus der Atmosphäre entnommen wurde.

Die Schweizer Forscher haben bereits 2019 dank einer solaren Mini-Raffinerie auf dem Dach des ETH-Maschinenlaboratoriums bewiesen, dass ihre Technologie zur Herstellung von Treibstoff aus CO2, Wasser und Sonnenlicht funktioniert. Eine weitere Pilotanlage haben sie auch schon in Madrid vorgestellt.

Gemeinsam mit Lufthansa wollen sie diese vielversprechende Technologie für eine spätere Produktion auf industriellem Massstab vorbereiten. Zudem besteht die Absicht, Abnahmekontingente von nachhaltigen Treibstoffen zu vereinbaren, um künftige Demonstrationsprojekte der Partner zu unterstützen. Weitere Inhalte der Partnerschaft sollen bis Ende 2020 ausgearbeitet werden. ssp

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