Dublin/Lugano - Die Schweiz steht unter den kryptofreundlichen Länder der Welt auf Platz drei. Das geht aus der neuen Rangliste für das zweite Quartal 2022 von Coincub hervor. Punkten kann die Schweiz dank fortschrittlicher Gesetzgebung und hohen Handelsvolumina.

Die Schweiz ist im zweiten Quartal 2022 im Ranking der am freundlichsten gegenüber Kryptowährungen eingestellten Länder weltweit auf Platz drei aufgestiegen. Im ersten Vierteljahr lag sie laut Medienmitteilung noch auf Platz fünf. Das geht aus dem vom Vergleichsportal für den Kryptosektor, Coincub in Dublin, veröffentlichten Ranking hervor. Auf Platz eins liegen gemeinsam Deutschland und die Vereinigten Staaten.

Im Coincub Ranking werden die Gründe genannt. So belegte Deutschland in der Rangliste des ersten Quartals 2022 sogar den ersten Platz wegen der Entscheidung der Sparkassen, Bitcoin-Investitionen zuzulassen, heisst es in dem Bericht. Deutschlands Ergebnis könnte im dritten Quartal durch den neuen EU-Regulierungsrahmen für Kryptowährungen einen Schub erhalten.

Den USA verschaffe Präsident Joe Bidens Vorstoss für eine bessere Regulierung von Kryptowährungen sowie die Anti-Geldwäsche-Gesetze in diesem Quartal einen Vorteil, heisst es von Coincub. Hinzu komme die Ankündigung des Renten- und Investmentgiganten Fidelity, dass Kryptowährungen Teil der Portfolios amerikanischer Pensionsfonds sein werden.

Für die Schweiz auf Platz drei waren laut Coincub die fortschrittliche Gesetzgebung und hohen Handelsvolumina von Bedeutung. Die Schweizer Bewertung sei auch durch die Entscheidung von Lugano verbessert worden, Bitcoin de facto als gesetzliches Zahlungsmittel zu verwenden. In Lugano könne Bitcoin nun für alles verwendet werden, vom Uhrenkauf bis zum Bezahlen von Steuern, heisst es in dem Bericht.

Lugano hatte im März bekanntgegeben, dass es in Zusammenarbeit mit Tether, dem Hongkonger Emittenten des ersten Stablecoins, eine vollständige Zahlungswirtschaft in Kryptowährung einführt.

In der Coincub-Rangliste fällt Singapur auf den vierten Platz zurück und Australien landet auf dem fünften Platz. gba 

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