Wirtschaftsraum Zürich als verlässlicher Treiber für Cybersecurity-Technologie

Wirtschaftsraum Zürich als verlässlicher Treiber für Cybersecurity-Technologie

Die Sicherheit von Daten wird für die Wirtschaft immer entscheidender – das haben zuletzt Cyber-Angriffe während der Corona-Krise gezeigt. Der Wirtschaftsraum Zürich ist mit innovativen Akteuren global zu einem wichtigen Standort für Cybersecurity geworden.

Cybersicherheit ist das Herzstück der Digitalisierung.
Shira Kaplan - CEO, Cyverse AG
Im Zuge der Digitalisierung gewinnt die Datensicherheit insbesondere für Unternehmen an Relevanz.
Im Zuge der Digitalisierung gewinnt die Datensicherheit insbesondere für Unternehmen an Relevanz (Bild: Christopher Gower).

 

„Cybersicherheit ist das Herzstück der Digitalisierung“, sagt Shira Kaplan, Gründerin der Cyverse AG. Ihr Unternehmen hat sich zu einem führenden Anbieter von Datensicherheitslösungen entwickelt. Seit der Gründung vor fünf Jahren begleitet Shira Kaplan vom Wirtschaftsraum Zürich aus Unternehmen in ganz Europa beim Schutz ihrer Daten. Und diese Lösungen sind im Zuge der Corona-Krise gefragter denn je. Dabei setzt Cyverse technologisch auf die Kooperation zwischen Israel und der Schweiz. Das stärkt die von Traditions- und Hightech-Unternehmen durchmischte Innovationslandschaft der Greater Zurich Area an der vordersten Front der Datensicherheit.

In Zürich finden wir erstklassig ausgebildete Ingenieure.
Dr. David Gugelmann - CEO bei Exeon Analytics

Stabiles Umfeld und Rechtssicherheit schaffen Vertrauen

Shira Kaplan ist mit Cyverse Teil eines dynamischen Ökosystems mit Knotenpunkten unter anderem in Schaffhausen, wo der IT-Sicherheitsriese Acronis seinen Hauptsitz hat, und in Zürich, wo am grössten Forschungsstandort von Google ausserhalb der USA unter anderem an Datenschutzfragen gearbeitet wird. Auch das führende Cybersicherheitsunternehmen Kaspersky setzt im Rahmen seiner Transparenzinitiative auf Zürich.

Keine Frage: Die Schweiz nimmt neben Israel und den USA eine Vorreiterrolle im Bereich der Datensicherheit ein. Laut Shira Kaplan liegt das vor allem an der Kollaborationsfreudigkeit im Wirtschaftsraum Zürich. Hier könne sie einen internationalen Mix an Talenten zusammenbringen. Zudem profitiere sie von der Reputation der Region in den Bereichen Vertrauen, Sicherheit und Privatsphäre. Der Zugriff auf Daten ohne richterliche Kontrolle ist in der Schweiz nicht erlaubt im Gegensatz zur USA, wo dies mittels Patriot Act bei Unternehmen praktiziert wird. Und trotzdem werden innovative Cybersecurity-Technologien nicht durch Überregulierungen gebremst.

Seit wir das Mandat übernommen haben, neue und innovative Dienstleistungen für den Schweizer Finanzplatz auch im Bereich der Datensicherheit anzubieten, profitieren wir stark vom Cybersecurity-Ökosystem.
Michael Boppel - Leiter der Cyber Security-Dienstleistungen bei SIX

Kompetenz und Arbeitskultur greifen ineinander

Auch für David Gugelmann, Geschäftsführer und Gründer des Datensicherheitsunternehmens Exeon, ist die gute Reputation und das Vertrauen in den Wirtschaftsraum Zürich wichtige Basis für sein Geschäftsmodell. Exeon bietet mit „ExeonTrace“ ein Datenschutz-Alarmsystem an und ist als Spin-off aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) hervorgegangen. Gerade die Nähe zur ETH und anderen Hochschulen ist für ihn entscheidend: „In Zürich finden wir erstklassig ausgebildete Ingenieure“, sagt er. In mancher Hinsicht bevorzugt er die Region gegenüber dem Silicon Valley. Gugelmann schätzt aus eigener Erfahrung die hiesige Arbeitskultur und Loyalität der Mitarbeitenden.

Das Potenzial, das die Region beim Thema der Datensicherheit bietet, haben Grossunternehmen wie SIX, Betreiberin der Infrastruktur für den Schweizer Finanzplatz, längst für sich entdeckt. Michael Boppel, Leiter der Cyber Security-Dienstleistungen bei SIX, erklärt: «Seit wir das Mandat übernommen haben, neue und innovative Dienstleistungen für den Schweizer Finanzplatz auch im Bereich der Datensicherheit anzubieten, profitieren wir stark vom Cybersecurity-Ökosystem.» Das Unternehmen engagiert sich auch aktiv an dessen Förderung. Etwa im Rahmen des Fintech-Incubators F10: Hier werden Start-ups bei der Überführung ihres Prototyps in ein verkaufsfähiges Produkt unterstützt und mit grossen Firmen vernetzt. Gerade Dynamiken wie diese machen es möglich, dass aus hiesigen Start-ups internationale Akteure werden.


von Smilla Diener

(Header Bild: Luca Bravo)

Cybersecurity in Greater Zurich

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