Zürich - Die Universitätsklinik Balgrist baut ein chirurgisches Forschungs- und Lehrzentrum auf. Dort sollen angehende Chirurginnen und Chirurgen in einem Operationssaal mit Simulationen üben können. Zudem soll die Infrastruktur zur Entwicklung neuer Operationsmethoden dienen.

Die Universitätsklinik Balgrist will ein neuartiges Forschungs- und Lehrzentrum aufbauen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Mit dem OR-X genannten Projekt soll ein Operationssaal geschaffen werden, in dem angehende Chirurginnen und Chirurgen Eingriffe simulieren können. Die Infrastruktur dient aber nicht nur zur Übung. Sie soll auch die Möglichkeit bieten, neue Operationsmethoden in einer möglichst echten Umgebung zu entwickeln. Das Ziel sei die Überführung von Forschungsergebnissen in den chirurgischen Alltag.

Universitätsklinik Balgrist baut Simulationszentrum
So soll das Simulations-Operationssaal der Universitätsklinik Balgrist aussehen. Visualisierung: Universitätsklinik Balgrist

Laut der Universitätsklinik Balgrist werden Eingriffe künftig noch stärker von Technologien wie Erweiterte Realität, Künstliche Intelligenz und Robotik geprägt sein. Das neue Forschungszentrum wird auch mit dem Projekt SURGENT (Surgeon Enhancing Technologies) kooperieren, welche von der Hochschulmedizin Zürich vorangetrieben wird. Dieses hat zum Ziel, biomechanische Computersimulationen und Erweiterte Realität zu nutzen, um neue Standards für die Planung und Durchführung von Präzisionsoperationen im Bereich der Orthopädie zu setzen.

Die Universitätsklinik Balgrist schätzt die Investitionskosten für OR-X auf 10 bis 12 Millionen Franken. Der Baubeginn ist für 2022 geplant. Im ersten Quartal 2023 soll das Zentrum bereits in die Testphase gehen. ssp

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