Franke unterstützt ETH-Projekte

Zürich - Das Unternehmen Franke unterstützt das Student Project House der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit 4 Millionen Franken. Im Rahmen dieses Programms können Studierende ihre Projektideen weiterentwickeln.

Das Student Project House wurde von ETH-Präsident Lino Guzzella initiiert. Es handelt sich um eine kreative Denk- und Werkstätte, die seit Herbst 2016 auf dem Hönggerberg in Betrieb ist. Studierende erhalten dort die Möglichkeit, kreative Ideen weiterzuentwickeln. Dabei können sie sich mit Kollegen anderer Disziplinen austauschen und Infrastrukturen wie etwa CNC-Fräser, 3D-Drucker oder Laser-Cutter nutzen. Derzeit wird die Infrastruktur für die Studentenprojekte noch weiter ausgebaut. So soll bis 2020 im ehemaligen Fernheizkraftwerk am Standort Zentrum ein Student Project House entstehen. Fünf Jahre später soll zudem das Student Project House auf dem Hönggerberg neue Räume beziehen.

Dank einer Donation der Firma Franke aus dem Kanton Aargau kann das Student Project House allerdings bereits heute „auf ein neues Niveau“ gehoben werden, wie aus einer Mitteilung der ETH hervorgeht. Franke hat der ETH insgesamt 4 Millionen Franken geschenkt. Damit sollen studentische Projekte in den drei Fokusbereichen Ernährung und Landwirtschaft, Innovation für den gesellschaftlichen Wandel und Raumfahrttechnologie gefördert werden. Ein vierter Bereich – die Open box – wird Initiativen ausserhalb dieser Bereiche bündeln. Dank der finanziellen Mittel können die Bereiche von professionellen Koordinatoren betreut werden. Ziel ist auch eine engere Kooperation mit Unternehmen sowie die Erhöhung der Sichtbarkeit der Studierendenprojekte. „Dank der grosszügigen Zuwendung der Franke Holding werden nun noch mehr Studierende die Möglichkeit erhalten, ihre kreativen Ideen zu verfolgen“, fasst Rektorin Rektorin Sarah Springman zusammen.

Michael Pieper, der Inhaber von Franke, ist eng mit der ETH verbunden. Sein Bruder hat dort studiert und seine Firma beschäftigt viele ETH-Absolventen, wie er in der Mitteilung erklärt. „Zeitweise setzte sich praktisch die ganze Konzernleitung aus ETH-Absolventen zusammen“, so Pieper. „Sie haben uns immer auf eine sehr systematische Art aufgezeigt, wie man hochmoderne Fabriken aufbaut und damit verbundene Prozesse implementiert“. In Form der Donation unterstützt er nun weitere innovative Ideen von ETH-Studenten. ssp

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